Veranstaltungen

Regelmäßige Veranstaltungen des Lehrstuhls

 

 

 

Aktuelle Veranstaltungen

Was machen nach dem Germanistikstudium? Ist die Arbeit als Übersetzerin wirklich so romantisch? Lieber in die Wirtschaft? Weiter mit einem PhD?

Bei der Veranstaltung Germanistik - und dann?  werden Sie die Möglichkeit haben, 6 AbsolventInnen der Germanistik hinsichtlich ihrer Tätigkeiten, absolvierte Praktika, Auslandsaufenthalte und Karrierechancen zu "durchlöchern". 

Linguistik-Workshop:  Vermittlung von Sprache, Information und Kultur in Übersetzungen

Am 7. Dezember 2017 findet am Department für Deutsche Sprache und Literatur der Workshop "Vermittlung von Sprache, Information und Kultur in Übersetzungen" statt.

Linguistik-Workshop 7.12.17.pdf
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Drittes Admoni-Colloquium der durch den DAAD geförderten internationalen Doktorandenschule (VAP-Programm)

25. bis 27./28. Mai 2017 an der Babes-Bolyai Universität Klausenburg

Programm Admoni-Treffen in Cluj-Napoca
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"Sprachgestaltung und Übersetzung als Kulturvermittlung" - Internationale Tagung des Departments für Deutsche Sprache und Literatur Klausenburg am 19.05.2017

Konferenzprogramm 2017.pdf
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Lesung Christian Saehrendt - Gebrauchsanweisung für moderne Kunst

Der Kunsthistoriker und Buchautor Christian Saehrendt aus Berlin hält am 5. Dezember einen Gastvortrag für Studierende und DozentInnen zum Thema „Reden und Schreiben über Kunst“ bzw. „Gebrauchsanweisung für moderne Kunst“. Er wird aus seinen Büchern „Ist das Kunst oder kann das weg?“ (DuMont Buchverlag, Köln 2016) und "Gebrauchsanweisung für moderne Kunst“ (DuMont Buchverlag, Köln 2013) vorlesen.

Wissenschaftliche Kommunikation. Spezifika und Desiderata

Linguistik-Workshop

 

Ort: Klausenburg, Departement für Deutsche Sprache und Literatur, Raum 118

Datum: 24.11.2016

Zeit: 10-14 Uhr

Disziplin: Sprachwissenschaft

Sprachen: Deutsch (Rumänisch, Ungarisch und Englisch als Korpussprachen)

 

Kurzbeschreibung: Der Workshop verfolgt eine fachwissenschaftliche und  hochschuldidaktische Zielsetzung und wendet sich an ForscherInnen, DoktorandInnen und StudentInnen unterschiedlicher theoretischer und methodischer Ausrichtungen zu aktuellen Fragen der Wissenschaftssprache.

Wissenschaftssprache dient zur Darstellung der Forschungsergebnisse eines bestimmten wissenschaftlichen Bereichs sowohl auf mündlicher als auch auf schriftlicher Ebene.

Grundlage jeder wissenschaftlichen Ausdrucksweise ist die neutrale literarische Lexik in Verbindung mit funktionalstilistischem Wortschatz, d.h. mit Terminologie und den entsprechenden Realienbezeichnungen. Einen wichtigen Bestandteil der deutschen wissenschaftlichen Lexik bilden die terminologischen Neologismen, teils durch Zusammensetzungen, teils durch Kurzwörter gebildet. Zur funktionalstilistischen Lexik gehört auch eine beträchtliche Anzahl von Funktionsverbgefügen, die in der Wissenschaftssprache als stilistisch angemessener wahrgenommen werden. Im Wissenschaftsdiskurs kommt der nominalen Lexik ein hoher Frequenzwert zu.  Hingegen ist in populär-wissenschaftlichen Textsorten  der Verbalstil aufgrund seiner einfacheren Verständlichkeit  vorherrschend (einfache Verben, Nebensätze, Infinitivkonstruktionen).

Auch der grammatische Bau des wissenschaftlichen Textes muss allen Forderungen der Logik nachkommen. Hier finden substantivische und adjektivische Aufzählungen, erweiterte Attribute, präpositionale Bildungen, Konjunktivformen, Passivkonstruktionen, das unbestimmt-persönliche Pronomen ’man’ als Subjekt, Adverbialien als eines der wichtigsten Verknüpfungsmittel zwischen den Sätzen oder Abschnitten Verwendung. Auf syntaktischer Ebene sind dominierende Satzarten und syntaktische Konstruktionen, wie zum Beispiel Relativsätze, Parenthesen, Partizipial- und Infinitivkonstruktionen charakteristisch.

Die Untersuchung und didaktische Erfassung der sprachlichen Merkmale der Wissenschaftskommunikation haben praktischen Nutzen sowohl für die Autoren als auch für das Publikum als Teilhaber an wissenschaftlichen Diskursen in verschiedenen zweckorientierten geschriebenen und gesprochenen Kommunikationsformen. Besonders für Germanisten, Philologen und Übersetzer ist eine möglichst genaue Kenntnis der spezifischen Strukturen der Wissenschaftssprache und ihre fächerübergreifende Anwendung nützlich und notwendig. Von linguistischem Interesse ist sowohl die nähere Untersuchung der Einflüsse der wissenschaftlichen Kommunikation auf die deutsche Alltagssprache und umgekehrt, der Einfluss der neueren Medien auf die Wissenschaftssprache, als auch die Beziehung mit den verschiedenen Vorkommensbereichen und Sprechergruppen.

Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen und ihren Standpunkt zum Themenbereich aus sprachwissenschaftlicher Perspektive zu vertreten (15 min. Beitrag + 5 min. Diskussion).

Für Anmeldungen (spätestens bis zum 14. Nov. 2016) oder Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Doz. Dr. Daniela Vladu (vdanilu@yahoo.de), Lekt. Dr. Anita Széll (szell_anita@yahoo.com) und Doz. Dr. Emilia Codarcea (emiliacodarcea@yahoo.de).

 

Ablauf des Workshops

 

Block I: Einstieg (10:00 – 11:10)

1) DAAD-Lekt. Franziska Schwantuschke: Wissenschaftliche Textsorten im Germanistikstudium

2) Dr. Emilia Codarcea: Grammatik der Wissenschaftskommunikation. Eine praktische Auseinandersetzung

3) Dr. Maria Parasca: Wissenschaftlich schreiben: Was hilft bei der Suche passender Nomen-Verb-Verbindungen?

Kaffeepause

Block II: Allgemeines (11:20 – 12:30)

4) Dr. Anita Szell: Von besserwisseri bis wihaister. Deutsche Wörterwanderung

5) Török Emöke MAII: Englisch als Lingua Franca in der Wissenschaftskommunikation

6) Paula Bondor IIIA:  Gestaltung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit aus studentischer Perspektive

Kaffeepause

Block III: Fragestellungen (12:40 -  13:50)

7) Dr. Veronica Câmpean: Tendenzen zum Gebrauch von Funktionsverbgefügen, Nominalisierungen und Komprimierungen in der heutigen Nachrichtensprache

8) Dr. Daniela Vladu: Beispiele für die Verfasserreferenz in der rumänischen Wissenschaftssprache

 

9) George Blăjan IIIA: Beispiele für die Verfasserreferenz in der deutschen Wissenschaftssprache

 

Workshop: „Editionsphilologie unter besonderer Berücksichtigung der Textherstellung bei Manuskripten und Typoskripten aus dem 20. Jahrhundert“

 11.-12. Mai 2016

An rumänischen Universitäten wird Editionswissenschaft als Teilfach der Germanistik nicht gelehrt. Der vorliegende Kurs „Editionsphilologie unter besonderer Berücksichtigung der Textherstellung bei Manuskripten und Typoskripten aus dem 20. Jahrhundert“ wendet sich sowohl an Lehrende als auch an fortgeschrittene Studierende (DoktorandInnen, MasterandInnen), die Bedarf an dieser Fortbildung haben (max. 10 Personen). Der Kurs besteht aus einem theoretischen Teil und einem Workshop, in dem Probleme der Textherstellung an von den TeilnehmerInnen beigebrachten Manuskripten und Typoskripten erörtert und Lösungsvorschläge erarbeitet werden.

Im erfolgreich abgeschlossenen öad-wtz-Projekt „Alternative Formen der Sexualität in der rumänischen Literatur nach 1945“ (Kooperationsprojekt des Departments für Deutsche Sprache und Literatur der Babeş-Bolyai-Universität Cluj mit der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck, Laufzeit 2014-2015, die Antragstellerinnen waren Teil des interdisziplinären österreichischen Projektteams) wurden von der rumänischen Projektleiterin des vorliegenden Projekts in den Akten der Securitate  zum Kronstädter Schriftstellerprozess 1959 zahlreiche bisher unbekannte literarische Manuskripte und Typoskripte aufgefunden, die nun der lesenden und forschenden Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollen.

Es handelt sich um die Literatur der deutschsprachigen Minderheit Rumäniens, insofern ist eine Veröffentlichung sowohl für Rumänien als auch für den deutschsprachigen Raum interessant.

Da die literarischen Texte als „Beweise“ in den politischen Prozessen dienten, und zu erwarten ist, dass die Texte nach Veröffentlichung sowohl in der Literaturwissenschaft als auch in der Historiographie breit rezipiert werden, ist penible und saubere Textherstellung oberste Priorität bei einer solchen Edition. Es freut uns, am Beginn dieses wichtigen Projekts teilhaben zu dürfen.

 

„Dynamische Stabilität der Sprache“

Der Einfluss des Englischen und anderer Fremdsprachen auf das Deutsche

 

Ort: Departement für Deutsche Sprache und Literatur, Raum 118

Datum: 26.11.2015

Zeit: 12-16 Uhr

Disziplin: Sprachwissenschaft

Sprachen: Deutsch (Rumänisch, Ungarisch und Englisch als Korpussprachen)

 

Die menschliche Sprache ist die Grundlage menschlicher Kommunikation und gehört zur zweiten Natur, zur Grundausstattung des Menschen. Das Wesen der Sprache erschließt sich als Zusammenhang von Sprechen und Sprache in genetischen Überlegungen, im sozialen Kontakt und im Zusammenhang mit dem sozialen Handeln. Der Wortschatz einer Sprache als offenes System befindet sich in ständiger Veränderung.  Veränderungen im Wortschatz sind durch das sprachlich-kommunikative Handeln bedingt.

Der Einfluss des Englischen und anderer Sprachen auf die deutsche Alltags- und Pressesprache ist heutzutage eine Evidenz, die man nicht leugnen kann. Fremdwörter und Lehnwörter, darunter Anglizismen und Amerikanismen, sind Teil der Entlehnungsprozesse und Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache und durchdringen fast alle Lebens- und Sprachbereiche, z.B. Sport, Musik, Mode, Werbung, Nachrichten, Literatur, Fachsprachen oder die Internetkommunikation. Sie werden von einem breiten Spektrum der Sprechergruppen benutzt, als Modewörter oder Fachwörter in der Alltagssprache, Jugendsprache, in den Medien sowie unter Fachleuten. Vielmehr sind viele Anglizismen und Entlehnungen so nachhaltig in den deutschen Wortschatz eingedrungen, dass man sie gar nicht einmal mehr als Fremdkörper wahrnimmt, sondern als Bestandteil der Sprache. Ihr Einfluss betrifft aber nicht nur den Wortschatz, sondern auch die Schreibung, Aussprache, Morphologie und Syntax.

Von linguistischem Interesse ist daher eine nähere Untersuchung dieser Auswirkungen und Einflüsse auf die deutsche Sprache.

 

Der Workshop wendet sich an ForscherInnen, DoktorandInnen und StudentInnen unterschiedlicher theoretischer und methodischer Ausrichtungen zu aktuellen Fragen der Wortschatzerweiterung, Sicherung der Verständlichkeit und grammatischen Korrektheit im Sprachgebrauch, Erleichterung der internationalen bzw. fachlichen Kommunikation und  Translatorik. Die Teilnehmer sind eingeladen, sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen und ihren Standpunkt zum Themenbereich aus sprachwissenschaftlicher Perspektive zu vertreten (15 min. Beitrag + 10 min. Diskussion).

 

Für Anmeldungen oder Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Doz. Dr. Daniela Vladu (vdanilu@yahoo.de), Lekt. Dr. Anita Széll (szell_anita@yahoo.com) und Lekt. Dr. Emilia Codarcea (emiliacodarcea@yahoo.de).

 

 

Ablauf:

Im Mittelpunkt steht gemäß der Zielsetzung einerseits die Textanalyse auf semantischer, syntaktischer und pragmatischer Ebene, andererseits die Entwicklung von interdisziplinären und angewandten Fragestellungen. Die interdiszilinäre Grundidee des Workshops wird anhand von ausgewählten Beispielen vorgestellt.

 

Block 1: Einführung (12:00 – 13:50 Uhr)

Gewisse theoretische  Aspekte werden in der Gruppe diskutiert, dabei findet eine Annäherung an eine linguistische Erklärung der Gestaltung der Texte mit Lehn- und Fremdwörtern statt. Die Vortragenden stellen dem Plenum ihre Analyseergebnisse und weiterführenden Überlegungen vor.

 

Lekt. Dr. Emilia Codarcea: Anglizismen und Amerikanismen im heutigen Sprachgebrauch (Anglicisme și americanisme în limbajul actual)

Lekt. Dr. Anita Széll: Weltsprache oder lingua franca? Der Einfluss des Lateinischen und des Englischen auf das Deutsche (Limbă universală ori lingua franca? Influenţa limbii latine și engleze asupra limbii germane)

Iuliana Pârlica (MA II): Pragmatik der Anglizismen und Amerikanismen (Aspecte de pragmatică în tratarea anglicismelor și americanismelor)

Doz. Dr. Daniela Vladu: Anglizismen und Amerikanismen in der deutschen Werbesprache (Anglicisme și americanisme în limbajul publicitar german)

Gabriela Pîrvu: (Drd.): Anglizismen im DaF-Unterricht (Anglicisme în predarea limbii germane moderne)

 

Block 2: Fragestellungen (14:00 – 15:50 Uhr)

Die vorgestellten Analysen werden vertiefend auf ausgewählte Textbeispiele angewendet.

 

Diana Ziman (II A): Anglizismen und Amerikanismen in der deutschen Jugendsprache (Anglicisme și americanisme în limbajul tineretului german)

Liza Licz (III A): Anglizismen und Amerikanismen in der Internetsprache (Anglicisme și americanisme în limbajul pe internet)

Diana Popa (III A): Anglizismen und Amerikanismen in deutschen Zeitungen und Zeitschriften (Anglicisme și americanisme în ziare și reviste germane)

Irina Vladu (II A): Zur Rechtschreibung einiger Lehn- und Fremdwörter (Despre scrierea corectă a unor cuvinte împrumutate în limba germană)

Lekt. Dr. Veronica Campian: Zum Gebrauch von Anglizismen in der deutschen und rumaenischen Zeitungssprache am Beispiel politischer Textsorten.

BILATERALE TAGUNG                     "Grenzgänge: Queer- Studies als Modell der Pluralität"

Programm Queer (2).pdf
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Fotos über die Tagung hier

 

 

            BABEŞ-BOLYAI-UNIVERSITÄT CLUJ – KLAUSENBURG – KOLOZSVÁR

Departement für deutsche Sprache und Literatur

                                       Tagung: 26. - 27. Oktober 2015

Call for Papers

Grenzgänge: Queer Studies als Modell der Pluralität

Queer Studies erweitern den bislang bipolaren Begriff Gender (Mann, Frau) hin zur Vielfältigkeit von Genderformen (Gays, Lesbierinnen, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle, daher GLBTI) und gelten als ein Ansatz, der festgelegte stereotype Identitäten in Frage stellt. Die Queer Studies haben sich vor allem auf Basis der theoretischen Schrift Gender Trouble von Judith Butler aus dem Jahr 1990 entwickelt, die auch heute noch als eines der Hauptwerke der Queer Theory gilt. In Gender Trouble hat die amerikanische Autorin das biologische Geschlecht radikal dekonstruiert und die darin verankerten geschlechtlich-sexuellen Identitäten theoretisch problematisiert. Angeknüpft wird in den Queer Studies v.a. an englischsprachige Literatur: Annemarie Jagose: Queer Theory 2001, Eve Kosofsky Sedgwick: The Epistemology of the Closet 1990 und in letzer Zeit auch an deutschsprachige Autor_innen und Werke: Anna Babka /Susanne Hochreiter: Queer Reading in den Philologien 2008, Nina Degele: Gender/Queer Studies 2008, Andreas Kraß: Queer denken 2003, Gudrun Perko: Queer-Theorien 2005 u.a. Einig sind sich die Vertreter­_innen der Queer Studies in der Zielsetzung, die Heteronormativität zu dekonstruieren und nicht-normative Lebensweisen zu etablieren.

In der plural-queeren Variante der Queer Sudies wird der Terminus queer für alle Menschen verwendet, die der traditionellen gesellschaftlichen Norm nicht entsprechen oder nicht entsprechen wollen. Die Queer Studies richten sich grundsätztlich gegen Politiken eindeutiger Identitätsmodelle (heterosexuelle und homosexuelle) und bemühen sich, die größtmögliche Vielfalt menschlicher Seins- und Daseinsformen in ihrer Unabgeschlossenheit zu etablieren und die Pluralität zu akzeptieren. Entsprechend einer Konzentration von Fragen kultureller Repräsentation weisen Queer Studies ein stark kultur-, film-, medien- und literaturwissenschaftliches Profil auf. Die Kulturwissenschaften stellen heute neben der sozialtheoretischen Perspektive sowie der politischen Theorie ein zentrales Feld queerer Untersuchungen dar.

Im Rahmen der Tagung werden die Ergebnisse des zweijährigen bilateralen Forschungsprojekts mit dem Thema Alternative Formen der Sexualität in der rumänischen Literatur nach 1945. Eine literaturhistorische Spurensuche präsentiert, an dem fünf Lehrkräfte und Forscherinnen der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, alle Mitarbeiterinnen der „Interfakultären Forschungsplattform Genderforschung“, sowie fünf Lehrkräfte des Departments für deutsche Sprache und Literatur der Babeş-Bolyai-Universität Cluj teilnehmen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht eine chronologische Analyse der literarischen Werke rumänischer LGBTI-Communities sowie Texte aus der kommunistischen und postkommunistischen Zeit, die queere Stoffe, Motive und Themen aufweisen. Die theoretisch-methodologische Basis wurde von den Innsbrucker Forscherinnen geschaffen, indem bedeutende Texte zum Themenfeld vorgestellt und analysiert sowie Fachtermini geklärt wurden. Gemeinsam wurde ein methodologischer Zugang zum untersuchten Textcorpus entwickelt.

Weil die Queer Sudies in Rumänien ein völlig neues Feld in der Forschung darstellen, sind sowohl theoretische Beiträge zur weiteren Etablierung queerer Konzepte, Methoden und Themen als auch konkrete Beiträge zur Repräsentation des Themas in der rumänischen Kultur-/Literaturgeschichte und –gegenwart willkommen. Verschlüsselte Texte bergen versteckte Lesearten, sie enthalten gewissermaßen einen doppelten Boden, Masken und Signale verwenden die Technik der Camouflage. So wird der Frage nachgegangen, wie und mit Hilfe welcher Strategien Homoerotik bzw. Homosexualität in vertrauten oder weniger bekannten Texten ausgedrückt wird. Das Modell des Maskierens und Signalisierens an sich ist universell, wie das Phänomen Sprache selbst. Im Hinblick auf die Sprache werden von vielen Fachkundigen Zweifel geäußert, was die Übersetzbarkeit von Begriffen und Termini queeren Inhalts in eine Fremdsprache angeht; selbst der Terminus queer bleibt in vielen Sprachen unübersetzt und wird demgemäß divergierend verwendet. Versuche haben gezeigt, dass eine Fülle von Ansätzen, Praxen und Denkrichtungen, die zwar Analogien aufweisen, sich jedoch inhaltlich unterscheiden. Eine nähere Bestimmung der wichtigsten Termini in den verschiedenen Sprachen würde zu einer genaueren Erörterung der Fachtermini queeren Inhalts und zugleich zu ihrer Etablierung im rumänischen Diskurs beitragen. Die skizzierte Unklarheit in der Terminologie ist ein Grund, warum allgemein anerkannte Autor_Innen und Werke der Queer Studies noch nicht ins Rumänische übersetzt wurden. Insofern ist die Analyse aus linguistischer Sicht auch für die Übersetzung erleichternd und sinnvoll.

 

Allgemeine Informationen

Anmeldung

Alle interessierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen werden gebeten, ihre Themenvorschläge für Vorträge und Referate einschließlich Abstracts auf Deutsch und Englisch (bis etwa 15 Zeilen) mit fünf Schlüsselwörtern elektronisch (Word: doc, docx, RTF) bis zum          15. September 2015 einzureichen.

Dauer des Vortrags: ca. 20 Minuten

Arbeitssprache der Tagung: Deutsch

Tagungsgebühr: 20 Euro

.

Die Publikation ausgewählter Beiträge in der Universitätszeitschrift Studia Universitatis Babeş-Bolyai, Reihe: Philologia ist vorgesehen.

Die Abstracts der Beiträge und eine Zusammenfassung werden zudem in rumänischer Sprache erscheinen.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage bei Lucia Gorgoi luciagorgoi@hotmail.com)
sowie bei Laura Laza (laura.laza@gmx.de)


 

Doz. Dr. Lucia Gorgoi                                          Assist. Dr. Laura Laza

luciagorgoi@hotmail.com                                       laura.laza@gmx.de

Call_ rum. Version.pdf
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Internationale und interdisziplinäre Tagung in der Österreich-Bibliothek

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Tagung Krise 1914'2014 - Einladung und P
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Studententagung 2015

Bei der Germanistik-Studierendentagung vom 15. Mai 2015 wurden folgende Vorträge prämiert, wobei Wissenschaftlichkeitsgrad, Präsentationstechniken, persönliche Durchleuchtung, Sprachkompetenz und Timeing berücksichtigt wurden.


Studentensektion


1) Dana Pop II Ge-Ro

2) Szilvia Bencze III Ge-Ma

3) Török Emöke III En-Ge


Masterandensektion


1) Alina Budean II MA

2) Ana Munteanu II MA

3) Daiana Dociu II MA


Doktorandensektion


1) Oana Tanţau I Drd.

2) Katalin Dénes III Drd.

3) Melina Popa I Drd.


Kommission:

Conf univ. dr. Daniela Vladu

Lect. univ. dr. Bianca Bican

Am 15. Mai um 9 Uhr findet die Studententagung statt. Das Programm der Tagung finden Sie im Anhang.


Secţiunea

LIMBA SI LITERATURA GERMANA

Vineri, 15 mai 2015

 

Sala

118

Ora

9.00

Comisia de evaluare:

Conf univ. dr. Daniela Vladu

Lect. univ. dr. Bianca Bican

 

Nr. crt.

Numele şi prenumele

Anul /

Secţia

Titlul lucrării

Conducătorul ştiinţific

1.

Ioana Urda

II GE-EN

Hans Bergel: Dunja, die Herrin. Grenzen und Gegensätze der Naturschilderung / Hans Bergel: Dunja, stăpâna. Graniţe și antiteze ale descrierii naturii.

 

Lect. univ. dr.  Anita Széll

2.

Dana Pop

II GE-RO

Zur kognitiven Beschreibung der deutschen Phraseologismen / Despre descrierea cognitivă a frazeologismelor germane

Conf. univ. dr. Daniela Vladu

3.

Emőke Török

III EN-GE

Ludwig Tieck im Dialog mit Caspar David Friedrich / Ludwig Tieck in dialog cu Caspar David Friedrich

Conf. univ. dr. Nora Tár

4.

Szilvia Bencze

III GE-MA

Hugo von Meltzls Petőfi-Bild - Imaginea lui Petőfi la Hugo von Meltzl

Conf. univ. dr. Nora Tár

5.

Ovio Olaru

III GE-NO

Der Narr als Simulakrum / Nebunul ca simulacru

Lect. univ. dr. Réka Sánta-Jakabházi

6.

Maria Deac / Carmina Ungureanu

MA I

Semantisches und kommunikatives literarisches Übersetzen / Traducerea literară semantică și comunicativă

Conf. univ. dr. Daniela Vladu

7.

Andrea Sczuka

MA I

Das Fachübersetzen in einer Bedienungsanleitung / Traducerea tehnică de specialitate în cuprinsul unui manual de utilizare

Conf. univ. dr. Daniela Vladu

8.

 Ana Munteanu

MA II

 

Deutung der Thematik in dem Gedichtband “Die Niemandrose“ von Paul Celan / Interpretarea tematicii în volumul de poezii „Trandafirul nimănui“ de Paul Celan

Lect. univ. dr. Bianca Bican

9.

Daiana Dociu

MA II

Wortspiele in Phraseologismen der deutschen Werbesprache / Jocuri de cuvinte în frazeologisme din spoturi publicitare germane

Conf. univ. dr. Daniela Vladu

10.

Alina Budean

MA II

Die Förderung der Sprachentwicklung bei Grundschulkindern im DaF durch Märchen / Rolul basmelor în învăţarea limbii germane moderne la nivel primar

Conf. univ. dr. Daniela Vladu

11.

Katalin Dénes (căs. Menyhart)

Drd. I

Zensur und Zeitzeugen / Scriitori germani contemporani și cenzura

Prof. univ. dr.  Andras Balogh

12.

Melina Popa

Drd. I

Regine Zieglers Roman „Wenn Ähren reifen“ - von der siebenbürgischen Dorfgeschichte zum modernen Roman/ Regine Ziegler, „Spice aurii“ - De la povestirea transilvăneană sătească la romanul modern

Prof. univ. dr.  Andras Balogh

13.

Oana Tanțǎu

Drd.I

Identitätsproblematik und Sprachauffassung in Carmen-Francesca Bancius „Berlin ist mein Paris“/ Problematica identitǎții și concepția despre limbǎ la Carmen-Francesca Banciu

Prof. univ. dr.  Andras Balogh

 

GERMANA_tabel_sesiune_studenti 2015.pdf
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Linguistik-Workshop im Rahmen der GIP Justus-Liebig-Universität Gieẞen -  Babeş-Bolyai Universität Klausenburg

 

 Ort und Zeit: Klausenburg, am 13.12.2014, Departement für Deutsche Sprache und Literatur, Raum 118

 

Themenfeld: Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen unter Einbeziehung korpuslinguistischer Methoden

 

 

Kurzbeschreibung des Workshops

Wie lassen sich korpuslinguistische Methoden für die Analyse literarischer Texte nutzen? Am Beispiel von Ellipsen bei Borchert


Ziel des Workshops ist es, korpuslinguistische Methoden für die Entwicklung von Fragestellungen an der Schnittstelle von Literatur- und Sprachwissenschaft nutzbar zu machen. Die Überlegungen werden exemplarisch am linguistischen Phänomen der Ellipse in der Kurzprosa Wolfgang Borcherts erarbeitet. Auf einen kurzen Überblick über korpuslinguistische Methoden und die linguistische Beschäftigung mit Ellipsen folgen Analyse- und Diskussionssequenzen, in denen das literarästhetische Potential bestimmter Strukturformate besprochen wird. Ausgehend davon kann dann - u.a. mit Blick auf Fragen literarischer Übersetzung - überlegt werden, wie sich die exemplarisch angewendeten Methoden für die Ausarbeitung und Umsetzung von Fragestellungen zu Ellipsen bei Borchert oder anderen Phänomenbereichen nutzen lassen.

 

Dozenten, Lehrer und Studierende sind herzlich zum Workshop eingeladen!

Wir hoffen, dass dieser aufgrund der allgemeineren methodischen Ausrichtung anregend für alle linguistischen und literarischen Themeninteressen sein kann.

 

Ablauf

 

Block I:   9:00 – 10:30 Uhr

Block II:  11:00 – 12: 30 Uhr

Block III: 13:30 -  15:30 Uhr

 

Schon mal darüber nachgedacht, was man mit Deutsch alles machen kann?

Möglichkeiten gibt es viele! Hast du aber schon einmal über einen Medienberuf nachgedacht? Nutze die Gelegenheit, diesen Berufszweig kennenzulernen!

 

In drei Workshops beschäftigen wir uns mit den Besonderheiten der deutschen Sprache in den Medien Zeitung, Radio und Fernsehen. Um nicht nur bei der Theorie zu bleiben, werden wir uns auf drei Exkursionen innerhalb Rumäniens die Praxis von Zeitung, Radio und Fernsehen ansehen und erste Schritte in der Medienlandschaft gehen.

 

Hast du Interesse, weitere Facetten der deutschen Sprache in einem praxisnahen Rahmen kennenzulernen? Dann melde dich per E-Mail (petersen.daad@gmail.com) verbindlich bis zum 7. März 2014 an. (Vorsicht: die Plätze sind begrenzt!)

 

Hast du noch Fragen? Dann schreibe uns eine Mail an obige Adresse. 

 

Wir freuen uns auf euch!

 

 

BLOCKSEMINAR: Komplexität und Informationsmanagement bei der Textproduktion (am Beispiel ausgewählter grammatischer Stolpersteine)
Mathilde Hennig / Katrin Lehnen (Gießen)
Do 7. November 2013 10-12, 14-16 / Fr 8. November 2013 10-14 Uhr
Cluj2013KomplexitätAblaufplan.docx
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Jura-Soyfer-Gedenktag - 07.12.2012

Programm:

Jura-Soyfer-Gedenktag, 7.12.2012

 

Einführungen zu Aktualität, Übersetzung und historischem Kontext.

Studentisch-künstlerische Annäherungen: Rezitation, Illustration und Musik.

Theaterabend.

 

1.) Departement für deutsche Sprache und Literatur,

Strada Horea 7, 1. Stock, Saal 118, 16.00-16.45

 

Zur Aktualität des Stücks Edi Lechner schaut in die Zukunft“ (Elena Viorel)

 

Kulturelle Aspekte der Übersetzung am Beispiel ausgewählter Gedichte (Daniela Vladu)

 

Jura Soyfer und Zentraleuropa (Andras Balogh)

 

2.) Österreich-Bibliothek und Österreichisches Kulturforum Bukarest

Strada Horea 7, Erdgeschoß, 17.00-18.00

 

Mehrsprachige Rezitationen von Gedichten Jura Soyfers (Maria Deac – Deutsch / Daiana Dociu, Madalina Negrea – Rumänisch / Panesiu Alina – Englisch / Corina Ostafi – Norwegisch / Augusta

Costiuc-Radosav – Hebräisch / Cyntia Hobor – Russisch)

 

Aufführung einer Szene aus Edi Lechner schaut in die Zukunft“

(Theatergruppe Innuendo IV: Bulgărea Ilinca, Rus Vlad, Rad Iulia und Greabu Ana-Maria)

 

Interpretation der Lieder von Gheorghe Dima (Ligia Ghilea senior – Pianistin / Roxana Leahu – Sopran / Ligia Ghilea junior – Rezitation)

 

Ausstellung von Illustrationen zum Vagabundenlied (Daiana Dociu u.a.)

 

Kulinarisches (Punsch und Cozonaci)

 

3.) Institut für deutsche Lehre und Forschung und Deutsches Forum,

im Festsaal des Deutschen Forums, Strada Memorandumului 8, 18.30

 

Theaterstück: Tägliche Tage

(aufgeführt von Duo Bastet, d.h. Carmen Elisabeth Puchianu und Robert Elekes)